Monika Klötzli und Beat Glogger
Die Kursanbieterin Monika Klötzli und Beat Glogger stellen sich vor:
Monika Klötzli – Trainerin für Therapietiere
Ich bin Trainerin für Therapietiere. Bei ATALAPAKA sind es Alpakas.
Mit meinen wunderbaren Tieren arbeite ich seit einigen Jahren täglich, sodass sie zahm und zutraulich sind und dies auch bleiben. Sie lassen sich füttern und streicheln – und einige sind sogar regelrecht verschmust. Auch kommen sie gerne auf einen gemütlichen Spaziergang mit. Begonnen hat mein berufliches Leben jedoch mit einer Ausbildung zur medizinischen Praxisassistentin. Aber damit war ich nicht glücklich; ich brauchte etwas Kreativeres. Ich machte meine Hobbys, den Tanz und die Malerei, zu meinen Berufen.
Nachdem unser Sohn behindert zur Welt kam, war ich ausschliesslich mit seiner Betreuung ausgelastet. Erst nach vielen Jahren konnte ich meine schmerzhaften Erfahrungen als positiven Wert erkennen und in einer neuen beruflichen Tätigkeit umsetzen. Als unser mittlerweile erwachsener Sohn in ein Wohnheim zog, habe ich mich zur Trainerin für Therapietiere ausbilden lassen – und bilde mich in diesem Bereich auch stetig weiter.
Seit 2018 bauen Beat Glogger und ich zusammen am Projekt ATALAPAKA. Am Anfang hatten wir nur einen kleinen Unterstand auf einer grossen Wiese. Mittlerweile ist daraus schon fast ein Bauernhof geworden. Ich geniesse es, durch die jahrelange, tägliche Nähe zu meinen Tieren ihr Vertrauen gewonnen zu haben, sodass sie mit mir Menschen mit Behinderungen in ihren Wohnheimen besuchen. Auch mit Gästen auf Alpakaspaziergängen und Kindern in Ferienkursen unvergessliche Erlebnisse zu teilen, ist grossartig.
Nun habe ich den schönsten Beruf der Welt.
Seit 2011 bin ich im Stiftungsrat der Brühlgutstiftung in Winterthur, aktives Mitglied von autismus schweiz (as), insieme cerebral und Procap.
Beat Glogger – Umweltlehrer
Ursprünglich habe ich an der Universität Zürich Biologie studiert und mit einer Arbeit über die Welt der Mikroben im Zürichsee abgeschlossen. Dabei hatte ich die Ehre, mit dem U-Boot des weltberühmten Ozeanforschers Jacques Piccard zu tauchen.
Nach dem Studium zog es mich in die Vermittlung und in die Kommunikation. Ich habe mich zum Journalisten ausbilden lassen und dann 14 Jahre lang beim Wissenschaftsmagazin MTW des Schweizer Fernsehens gearbeitet und über viele super interessante Forschungsprojekte im In- und Ausland berichtet. Auch habe ich die Sendung während 12 Jahren moderiert.
Seit dem Jahr 2000 bin ich selbständiger Wissenschaftsjournalist. Als solcher habe ich einige Bücher publiziert und eine Agentur für Wissenschaftskommunikation gegründet, die unter anderem die Wissen-Seiten für «20 Minuten» und viele Schweizer Regionalzeitungen produzierte. Auch haben wir den Online Wissenskanal «higgs.ch» aufgebaut und bis im Sommer 2022 betrieben. Daneben war ich 16 Jahre lang als Dozent für Wissenschaftsjournalismus an der Schweizer Journalistenschule MAZ tätig und durfte dort viele junge Talente ausbilden.
Für meine Verdienste in der Wissenschaftskommunikation hat mich die Universität Zürich mit dem Titel eines Ehrendoktors (Dr. h.c.) ausgezeichnet.
Seit 2018 engagiere ich mich bei Atalapaka, wo ich für die Infrastruktur und das Marketing verantwortlich bin – und mit viel Leidenschaft Gross und Klein als Umweltlehrer betreue. Wenn ich unter freiem Himmel einer kleinen Gruppe interessierter Menschen die Geheimnisse der Natur näherbringe, verspüre ich heute dieselbe Befriedigung wie früher, als ich für das grosse Publikum am Fernsehen moderierte.